Nach Abmahnung hartes Durchgreifen
Der Bursche dürfte wenig später erneut zumindest einen Fuß auf die Sitzgelegenheit gebettet haben. Die Folge: Der Kontrollor forderte 70 Euro und den Ausweis des 13-Jährigen – der beides nicht bei sich hatte. Der Ausflug endete auf der Polizeiinspektion Taxham, wo die Identität des Jugendlichen zweifelsfrei ermittelt wurde. Jean-Pierre wurde, mit einem Erlagschein ausgestattet (70 Euro Reinigungsgebühr plus 15 Euro Bearbeitungsgebühr), heimwärts geschickt.
Vater über hohe Strafe verärgert
Sein Vater machte seinem Ärger im Leserforum der SN im Internet – www.salzburg.com/leserbriefe – Luft: „Mein Sohn hat sich nicht richtig verhalten. Der Sessel ist aber nicht dreckig geworden, es gibt keinen Schaden. Die Strafe ist unverhältnismäßig hoch“, meint der Salzburger. Die ÖBB sehen das anders: Wer trotz Abmahnung die Regeln des Konzerns nicht befolge, werde abgestraft – dies sei auch im Sinne der anderen Fahrgäste.© SN/SW









